Meine Geschichte der Deutschen Subliteratur
Eine Ebene höherEine Ergänzung zu den zahlreichen Sublit.-Reportagen, die Ende der 90er Jahre entstanden sind. Oft handelten sie von Leuten wie Jörg Fauser oder Rolf-Dieter Brinkmann, die längst etabliert sind. Dagegen wollte ich die eigentliche Subszene, sozusagen die Sub-Subliteratur beschreiben. Ausserdem verarbeite ich meine persönlichen Erfahrungen und Begegnungen, die ich zwischen 1990 und 1996 hier mit einigen hochinteressanten Leuten machen durfte.
- Feuerprobe — erstellt von Thomas Nöske — zuletzt verändert: 26.06.2007 21:48
- Eine typische Lesung in Hilka Nordhausens legendärer Buch Handlung Welt Mitte der 70er Jahre. Damals war ich gerade erst geboren, die Geschíchte ist also fiktiv, basiert aber halbwegs auf Augenzeugenberichten, so dass sie sich so vielleicht hätte zutragen können. Ansonsten enthält sie aber wenigstens ein paar nette Zitate.
- Die Prozession der Narren — erstellt von Thomas Nöske — zuletzt verändert: 26.06.2007 21:54
- Hier versuche ich mich dem Komplex Subliteratur über die Phänomene Orte und Personen zu nähern. Dabei greife ich zurück auf ein Konzept, das Thomas Stemmer in seiner Dissertation entwickelt hat, in der er den Begriff "Sub" wörtlich nimmt und z.B. über unterirdische Erdlöcher und Katakomben schreibt. Die Charakterisierungen von Hilka Nordhausen habe ich von Herbert "Hel" Laschet.
- Richtiges Leben // falsches Leben — erstellt von Thomas Nöske — zuletzt verändert: 26.06.2007 22:00
- Der Versuch, einer konzeptionellen Definition der Subliteratur über einen binären Code. Der Text selbst ist allerdings stellenweise ziemlich pathetisch und kitschig, so dass er mir heute schon fast peinlich ist. (Ich habe ihn vor acht Jahren geschrieben!) Andrerseits finde ich den Ansatz, Lebensphilosophie und Ethik so zusammenbringen, auch heute noch verflucht chic.
- I feel so right now — erstellt von Thomas Nöske — zuletzt verändert: 26.06.2007 22:07
- Weiter geht es - ganz im Sinne des skizzierten Konzepts - mit Helmut Salzinger, der in den 70er Jahren nach dem revolutionären Potential in der Rockmusik suchte und dann aufs Land zog, wo er den Gräsern beim Wachsen zuhörte wie einst Keith Richards beim Stimmen seiner Gitarre.
- Gutgeschnürte Rettungspakete — erstellt von Thomas Nöske — zuletzt verändert: 26.06.2007 22:19
- Oder wie man sich schreibend am eigenen Zopf aus der Scheisse zieht. Auch ein ältere Text, dem der Leser bitte manche Holprigkeit oder Vagheit verzeihen muss, denn sein Kerngedanken ist, glaube ich, immer noch gut: das Fesselnde am fertigen Kunstwerk nämlich über den selbstherapeutischen Prozess der Kunstschöpfung zu definieren. Wir wollen das Ringen um Ausdruck erleben, das freilich am Ende erfolgreich verlaufen muss.
- Virtuelle Agenten — erstellt von Thomas Nöske — zuletzt verändert: 05.08.2007 13:03
- Über Jürgen Ploog und die Sprache als einem Virus. Aber man soll diese Aussage bitte nicht symbolisch verstehen, etwa: die Sprache sei in ihrer Funktion vergleichbar mit einem Virus - denn sie ist durchaus wörtlich gemeint. Auch Luhmann wusste, dass das Wort uns zuerst äußerlich war, wie ein Stein, ein Stück Rinde, die Asche nach dem Feuer ...
- Mo and me — erstellt von Thomas Nöske — zuletzt verändert: 01.12.2007 12:29
- Den Essay habe ich für Caroline Hartges "Querfalk"-Buch aus zwei älteren Essays plus Ergänzungen zusammen gebastelt; und ist er nicht toll geworden?! - sonst enthält das "Querfalk"-Buch noch weitere tolle Essays über die Salzingers von Leuten, die in meinem Text erwähtn werden, u.a. Hadaytullah Hübsch und Theo Köppen. Es kann über www.engstler-verlag.de bestellt werden!
- Glückliche Ruinen — erstellt von Thomas Nöske — zuletzt verändert: 24.05.2009 20:29
- Die nekrophile Romantik in den Abbruchvierteln der Industriestädte, verbunden mit dem surrealen Hang zur Anderswelt, dunkel eingefärbt durch Drogenkonsum und selbstzerstörerische Akte, fängt kaum ein Buch so elegant und farbenprächtig ein wie Caroline Hartges Roman "Ptolemain", der von 1995 stammt.